In seiner bemerkenswerten ersten Botschaft zum Weltfriedenstag hat vor wenigen Tagen Papst Leo XIV. einen „unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“ – nein, nicht gefordert, sondern erläutert. Leo setzt auf die Kraft der Überzeugung und zeigt, dass der christliche Friedensbegriff nicht einfachhin einen politisch zu erringenden Zustand beschreibt, sondern eine Lebensform meint. Erst wer in ihm steht, kann seinen Wert auch zur Gänze erfassen. Deshalb ist dieser Frieden eben nicht nur unbewaffnet, sondern auch entwaffnend.
Leiden wir unter Friedensvergessenheit?
Eine friedenspolitische Gruppe der katholischen und der evangelischen Kirche untersucht jedes Jahr die Rüstungsexporte in Deutschland. Eine Analyse des aktuellen Berichts.
