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Labour blutet aus

Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei kämpfen am Abgrund. Auf der anderen Seite lacht Nigel Farage. Nun könnte es durch eine Nachwahl zur Palastrevolte kommen.
Keir Starmer
Foto: IMAGO/Marcin Nowak (www.imago-images.de) | Spitzenpolitik als Quälerei: Nicht nur für Friedrich Merz läuft es bescheiden, auch Keir Starmer steht das Wasser bis zum Hals.

In einem kleinen Wahlkreis etwa 20 Meilen westlich von Manchester entscheidet sich in den nächsten drei Wochen das Schicksal der Labourpartei. Makerfield heißt das heiße Pflaster, auf das derzeit die Augen aller politischen Beobachter des Vereinigten Königreichs gerichtet sind. Der Wahlkreis umfasst unspektakuläre, teils etwas triste, verarmte Orte in der einstigen Kohleindustrieregion um Manchester. Viele Bürger hier sind unzufrieden; sie fühlen sich vergessen von der großen Politik. Die etwa 75000 Stimmberechtigten des Wahlkreises Makerfield haben es bei einer Nachwahl am 18. Juni indirekt in der Hand, ob sie Premierminister Keir Starmer stürzen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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