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Kyrill hat seinen Krieg schon verloren

Schützt Religionsfreiheit auch Kriegshetzer und Kollaborateure? Oder dürfen sich Staaten gegen geistlich getarnte Agenten fremder Mächte wehren?
Kathedrale Christi des Erlösers in Moskau.
Foto: IMAGO/Zoonar.com/Stanislav Sablin (www.imago-images.de) | Die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau ist der Sitz des Moskauer Patriarchats der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Die große Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten würde den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill gerne auf eine Sanktionsliste setzen. Nicht etwa, weil das Moskauer Patriarchat in der Russischen Föderation die privilegierte Staatskirche ist, sondern weil ihr Oberhaupt den Kriegskurs von Wladimir Putin stützt, stärkt und pseudotheologisch untermauert. Kyrill agiert als Kirchenoberhaupt, aber zugleich als Kriegspropagandist, ideologische Stütze des Regimes und unbarmherziger Zuchtmeister jener orthodoxen Russen, die den Krieg gegen die Ukraine kritisch oder differenziert sehen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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