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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Krieg ist der Vater aller Verbrechen

Ohne Verständigung der Religionen kein Weltfrieden: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit hat am interreligiösen Friedenstreffen von Sant’Egidio teilgenommen. Ein Gastbeitrag.
Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel
Foto: IMAGO/Christian Ditsch (www.imago-images.de) | „Ein ernsthafter Dialog kann ein erster Schritt zur Veränderung sein. Hier sind Staaten, politische Akteure und Religionen gefordert", schreibt Thomas Rachel.

Für einen Großteil der Menschen auf der ganzen Welt hat Religion eine existenzielle Bedeutung. Das Praktizieren ihrer Religion begleitet sie durch jeden Tag, gibt Halt und Struktur und schafft Gemeinschaft. Religion vermittelt Werte, die die Menschen entscheidend prägen. Religiöse Akteure genießen oft hohe Glaubwürdigkeit und sind hervorragend vernetzt. An vielen Orten erreichen sie Menschen besser und effektiver als staatliche Stellen. Auch deshalb lassen sich viele Krisen und Konflikte ohne die Dimension der Religion nicht hinreichend verstehen, geschweige denn lösen.

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