Der britische Premierminister Keir Starmer kämpft um sein politisches Überleben. Der Skandal um die langjährige Beziehung des Labour-Politikers Peter Mandelson mit dem US-Finanzier und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hängt ihm wie ein Mühlstein um den Hals. Starmer hatte Mandelson im Februar 2025 als Botschafter Großbritanniens nach Washington geschickt, obwohl seine Epstein-Verbindung damals schon bekannt war. Am Wochenende opferte Starmer seinen Stabschef Morgan McSweeney. Der übernahm „die volle Verantwortung“ dafür, dass er zur Mandelson-Berufung geraten hatte. Ob dieses Opfer reicht, um den Premierminister zu retten, ist ungewiss.
Keir Starmer, ein Premier am Abgrund
Die Mandelson-Epstein-Affäre stürzt den britischen Premierminister in seine bisher tiefste Krise. Es geht um nicht weniger als sein politisches Überleben.
