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Iran-Deal: Die Maskerade der Ohnmacht

Wie Amerikas Gründerväter zwischen MAGA und Mullah-Deal zu Grabe getragen werden, schreibt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz in einem Gastbeitrag.
Thomas Schwartz kritisiert Abkommen der USA mit Teheran
Foto: IMAGO/Fatemeh Bahrami (www.imago-images.de) | Das Abkommen der USA mit Teheran war kein Unfall, sondern das folgerichtige Symptom einer Führungsmacht, die vergessen hat, wofür sie steht und warum man mit Henkern keine Geschäfte macht, schreibt Thomas Schwartz.

Wer das Foto des iranischen Präsidenten Pezeshkian sieht, der am 18. Juni 2026 stolz das Memorandum in die Kameras hält, und daneben die  Federalist Papers aufschlägt, jene Sammlung von 85 Aufsätzen, die einer der wichtigsten Grundtexte der amerikanischen Verfassungstradition darstellen, dem offenbart sich kein bloßer Widerspruch mehr. Es klafft ein Abgrund, ein moralischer und intellektueller Bankrott von solcher Wucht, dass er das Fundament der westlichen Ordnung nicht nur erschüttert, sondern zertrümmert. Legt man diese wichtige Gründungsschrift der amerikanischen Republik neben die Beschreibung ihrer Gegenwart, liest man kein Dokument der Kontinuität, sondern eine Anklageschrift.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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