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In der Rentendebatte tut sich ein neuer Graben auf

Sollen Menschen nach 45 Jahren Beitragszahlungen abschlagsfrei mit 63 in Rente gehen können? An dieser Fragen scheiden sich gerade Jung and Alt. Beide haben beachtenswerte Argumente.
Streit um Rente: Alte Frau mit Rollator und junge Menschen auf der Straße
Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber | Die Art und Weise, wie aktuell der Streit um die Rente mit 63 geführt wird, beweist, dass die Protagonisten in Berlin den Ernst der Lage überhaupt noch nicht begriffen haben.

Gewiss, mittlerweile wohl eine Binsenweisheit: Die Deutschen drohen, sich immer mehr in feindliche politische Lager aufzuspalten, die nicht nur miteinander nicht diskutieren wollen, sondern auch zunehmend in politisch voneinander abgekapselten Welten leben. Bisher dachte man, die Grenze verlaufe hier zwischen rechts und links. Der aktuelle Streit aber, ob Menschen nach 45 Jahren Beitragszahlungen abschlagsfrei mit 63 in Rente gehen können, lässt einen neuen Graben erkennen, der viel tiefere Spuren in der Gesellschaft hinterlassen kann: Es ist der Gegensatz zwischen Jung und Alt. Es wäre eine Polarisierung, die sich tatsächlich nicht nur in der Wahlkabine zeigt, sondern die in jeder Familie spürbar wäre.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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