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Impfpflicht-Tohuwabohu

Deutschland hat die Wahl: Es kann ein handwerklich miserabel gemachtes Gesetz, das niemanden zuverlässig schützt, exekutieren. Oder einen Fehler eingestehen. Ein Kommentar.
Diskussion um Impfpflicht für Pflegekräfte
Foto: Roberto Pfeil (dpa) | In Deutschland, wo in rund einem Monat die einrichtungsbezogene Impfpflicht greifen soll, herrscht heilloses Durcheinander.

Auf einer Impfpflicht - gleich wo, gleich wie, gleich wann - scheint kein Heil zu liegen. In Griechenland, wo seit dem 1. September eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitssektor und seit dem 17. Januar für alle über 60-Jährige gilt, betrug die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag 1232. In Frankreich, wo eine einrichtungsbezogene Impfpflicht am 15. September in Kraft trat, lag sie gar bei 1382. Allein die ehemalige Sowjet-Republik Turkmenistan, die bereits im Juli eine allgemeine Impflicht ab 18 Jahre verhängte, ist SARS-COV-2-frei. Das auch als Wiege der Demokratie, Hort der Pressefreiheit und Verächter der Korruption bewunderte Land kennt weder Infektionen noch an- oder mit-Corona-Verstorbene. Falls doch, meldet es keine an die WHO.

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