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Gericht nimmt den Fall eines zwangsverheirateten christlichen Mädchens an

Die Christin Maria Shahbaz soll als 13-Jähriger entführt worden und zum Islam zwangskonvertiert sein. Der Oberste Gerichtshof hat darüber verhandelt.
Kundgebung Pakistan
Foto: Imago/ Newscom World | Christen in Pakistan auf einer Kundgebung für den Schutz von Mädchen aus Minderheitengruppen wie Maria Shahbaz.

Am Freitag befasste sich das pakistanische Bundesverfassungsgericht mit dem Fall der mutmaßlich entführten und zwangsverheirateten christlichen Minderjährigen Maria Shahbaz erneut, nachdem das Gericht in Islamabad einen Revisionsantrag der Familie angenommen hatte, berichtet „Daily Times“ Pakistan. Lauf ihrer Eltern wurde Maria Shahbaz im Juli 2025 als 13-Jährige aus ihrem Elternhaus in Lahore von dem damals etwa 30-jährigen Muhammad Shehryar entführt. Der Mann soll sich als Freund der Familie ausgegeben und das Mädchen zum Übertritt zum Islam sowie zur Eheschließung gezwungen haben. Marias mutmaßlicher Entführer legte Dokumente vor, nach denen sie bereits 18 Jahre alt gewesen sei. Menschenrechtsorganisationen und ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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