Unabhängig davon, wie lange der israelisch-amerikanische Krieg gegen den Iran noch währt und wie er endet: Dass Europa zu den Verlierern dieses Krieges zählt, zeigt sich nicht nur an der Tankstelle. Wieder einmal wurden die Europäer, die in früheren Zeiten ihre eigenen Krisen in die Welt exportierten, zu Importeuren der Krisenfolgen eines Krieges, der – wie der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte – „nicht unser Krieg“ ist. Schon deuten sich Verknappungen in vielen Bereichen an, weil mit der Straße von Hormus eine Schlagader der Weltwirtschaft blockiert ist. Migrationswellen wie 2015 will die EU-Kommission unbedingt verhindern.
Geopolitische Kollateralschäden
Wer verliert, wer gewinnt durch den aktuellen Irankrieg? Eine Zwischenbilanz.
