Kolonnen verbeulter Autos, Schlangen gestikulierender Menschen. Es herrscht Andrang an der Grenze ins „neue“ Syrien. Oben in den Bergen des Libanon ist knapp ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes alles anders. Rückkehrer reihen sich ein, füllen geduldig Formulare aus, lassen sich von den Vorposten der ausgewechselten Machthaber herumkommandieren. Diese tragen nun Bärte, sitzen vor neuen Computern – und erledigen die Grenzformalitäten doch weiter auf Papier.
Geblendet im neuen Syrien
Der Weg nach Damaskus, ein Jahr nach der Machtergreifung der Islamisten. Die schrumpfende christliche Minderheit schwankt zwischen vager Hoffnung und um sich greifender Angst.
