Kinderkrippen gibt es in Westdeutschland noch gar nicht so lange. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten die Frauen in der DDR arbeiten und ihre Zeit nicht mit ihren Kindern „vergeuden“. Gleichzeitig war es für den Staat natürlich auch eine willkommene Möglichkeit, die neue Generation so früh wie möglich in seine propagandistischen Hände zu bekommen. Dort wurden dann Arbeiterfahnen gemalt und Lieder über die Freundschaft zur Sowjetunion gesungen.
Fremdbetreuung auf dem Prüfstand
Neue Forschungen legen nahe, über die Kinderkrippen neu nachzudenken. Im Job ist die Frau immer austauschbar, als Mutter nicht. Das Baby hat nur eine Mama.
