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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Bahn-Chefin im Porträt

Evelyn Palla mag es zügig

In nichts sind sich die Deutschen so einig, wie in ihrer Klage über die Deutsche Bahn. Die Bahn-Chefin will den Konzern vom Kopf auf die Füße stellen. Doch das ist ein großes Projekt.
Bahn-Chefin Evelyn Palla
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur (www.imago-images.de) | Die Botschaft von Evelyn Palla ist deutlich: Gelingt es ihr mit dieser Kritik am Establishment, mit der gleichzeitigen Verbrüderung mit der Basis, mit einem Zug Populismus also, die Bahn auch wieder populär zu machen?

Macht Bahn-Chefin Evelyn Palla das wahr, wovon Merzianer träumten, als ihr Kanzler an die Macht kam? Es sind jedenfalls ähnliche Startvoraussetzungen: Palla wie der Kanzler waren und sind mit Altlasten konfrontiert, die ihnen ihre Vorgänger hinterlassen haben. Und solange Merz noch Kandidat war, machte er den Eindruck, als hätte er den eisernen Besen schon bereitstehen, mit dem er auskehren will. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich nun merklich zahmer, nicht zuletzt, weil er einsehen musste, dass der Regierungsbesen nicht vom Kanzler allein geführt wird. Der Koalitionspartner hat bei der Navigation auch ein Wörtchen mitzureden.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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