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Archiv Inhalt Interview mit Tonio Borg

„EU finanziert Abtreibungs-Mekka“

Der ehemalige EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg geht hart mit der Entscheidung der Europäischen Kommission ins Gericht, künftig Abtreibungen als Gesundheitsleistung zu kofinanzieren. Kritik äußert er auch zum Vorgehen der EU-Gleichstellungskommissarin Hadja Lahbib.
Tonio Borg war von 2012 bis 2014 EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Foto: RalfxRottmann (www.imago-images.de) | Professor Tonio Borg war von 2012 bis 2014 EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und hat während seiner politischen Laufbahn verschiedene Positionen in der maltesischen Regierung innegehabt. Der 68-jährige Malteser ist heute Vorsitzender der Organisation „One of Us“, die sich auf EU-Ebene für den Schutz menschlicher Embryonen einsetzt. Eine entsprechende Europäische Bürgerinitiative – die größte, die jemals registriert wurde – wurde 2014 von der Europäischen Kommission abgelehnt.

Die Europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ hatte von der Europäischen Kommission gefordert, Frauen aus ganz Europa einen Zugang zu „sicheren Abtreibungen“ zu gewähren. Mit einem neuen, EU-finanzierten Finanzinstrument sollten auch Frauen aus Ländern mit restriktiver Abtreibungsgesetzgebung einfacher in anderen Ländern abtreiben können. Lebensrechtler bezeichnen dies als „Abtreibungstourismus“. Die Kommission lehnte letzte Woche ab, ein eigenes Finanzinstrument für dieses Anliegen zu schaffen, verwies aber auf den Europäischen Sozialfonds (ESF+), über den die Mitgliedsländer zukünftig auch Abtreibungsdienste finanzieren können sollen.

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