Gerade war der Parteitag der AfD in Sachsen-Anhalt zu Ende gegangen, da machte in der vergangenen Woche ein Auszug aus dem Antragsbuch in den sozialen Netzwerken die Runde: Zu sehen ist ein Ausschnitt aus einem Antrag, den Michael Kremer aus dem Kreisverband Magdeburg gestellt hat. Es geht um das Verhältnis der Partei zu den Kirchen beziehungsweise zum Christentum generell. Der Tenor der Argumentation: Die AfD sei explizit keine christliche Partei, weil sie nämlich eine deutsche Partei sei.
Es geht auch um Macht
Zwischen deutschnationaler Abgrenzung und strategischem Werben: Das Verhältnis zu den Kirchen entscheidet mit darüber, ob die AfD jemals in die Regierung kommt.
