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Eine fragwürdige Islamophobie-Debatte

In England will die Labour-Regierung einen neuen Beauftragten einsetzen – Kritiker befürchten Einschnitte in die Redefreiheit.
Keir Starmer besucht eine Moschee
Foto: IMAGO/Simon Dawson / Avalon (www.imago-images.de) | Sorgt sich um seine (verlorengegangenen) muslimischen Wähler: Keir Starmer, hier im Oktober 2025 beim Besuch einer Moschee.

Seit Jahren wird in Großbritannien über eine umstrittene „Islamophobie“-Definition debattiert, die sogenannte Hassrede gegen Muslime gesondert sanktionieren soll. Die Labour-Regierung hat dazu einen Bericht und Aktionsplan „Protecting What Matters“ vorgelegt und will einen speziellen Beauftragten einsetzen. Das Reizwort „Islamophobie“ ließ die Regierung indes fallen. Der künftige Beauftragte soll sich gegen „anti-muslimische Feindseligkeit“ engagieren. Doch Kritiker sagen, dass auch die neue Definition schwammig ist und legitime kritische Aussagen über den Islam sanktioniert werden könnten.

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