Im südamerikanischen Andenstaat Peru deutet sich eine Neuformierung der politischen Rechten an. Im Zentrum steht Rafael López-Aliaga, Vorsitzender der Partei Renovación Popular (Erneuerung des Volkes). In den Meinungsumfragen liegt er vor seinen Mitbewerbern. Der frühere Bürgermeister der Hauptstadt Lima ist unter dem Spitznamen „Porky“ bekannt – eine volkstümliche Anspielung auf seine helle Hautfarbe und sein beträchtliches Körpergewicht. Sollte er die Wahl gewinnen, könnte López-Aliaga am 28. Juli als erstes Mitglied des Opus Dei zum Präsidenten Perus vereidigt werden.
Ein Opus-Dei-Mitglied könnte Perus nächster Präsident werden
Der Unternehmer und Ex-Bürgermeister von Lima, Rafael López-Aliaga, steht für eine neue konservative Bewegung in Peru: religiös, wirtschaftsliberal und mit sozialem Anspruch.
