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Ein Machtwechsel in Israel ist ungewiss

Nach den Wahlen in Israel: Benjamin Netanjahu wurde abgestraft, aber kein Lager hat Grund zum Jubeln. Gerade die arabischen Parteien könnten entscheidend sein.
Wahlen in Israel
Foto: IMAGO/Saeed Qaq (www.imago-images.de) | Premierminister Netanjahus Likud-Partei liegt mit ihren 27 Sitzen vor der Yashar-Partei des Herausforderers Gadi Eisenkot, die auf 21 Mandate kommt.

Noch bis Donnerstag wird ausgezählt in Israel. Netanjahus Likud-Partei liegt mit ihren 27 Sitzen vor der Yashar-Partei des Herausforderers Gadi Eisenkot, die auf 21 Mandate kommt. Entscheidend ist jedoch nicht, welche Partei stärkste Kraft wird, sondern wer eine Mehrheit in der Knesset organisieren kann. Netanyahus bisheriges Lager käme nur auf 55 Sitze, die jüdischen Oppositionsparteien auf 50. Für eine Regierungsmehrheit in der Knesset sind jedoch 61 nötig. Die arabischen Parteien mit zusammen 15 Mandaten werden damit zum möglichen Zünglein an der Waage.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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