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Ein Kontinent wählt rechts

In Südamerika gewinnen Politiker mit christlich-konservativen Werten. Was heißt das? Ticken sie alle gleich? Und was sagt die Kirche dazu?
Abelardo de la Espriella feiert seinen Sieg bei der kolumbianischen Präsidentschaftswahl
Foto: IMAGO/Cristian Acosta (www.imago-images.de) | Abelardo de la Espriella feiert seinen Sieg bei der kolumbianischen Präsidentschaftswahl mit seinen Unterstützern. Seine Anhänger spricht er gezielt an: „Mit unendlicher Dankbarkeit gegenüber Gott trete ich vor Sie.“

Als Abelardo de la Espriella die Stichwahl knapp gewonnen hatte, rief der künftige Präsident Kolumbiens seinen jubelnden Anhängern in der nordkolumbianischen Küstenstadt Barranquilla zu: „Mit unendlicher Dankbarkeit gegenüber Gott trete ich vor Sie, um Ihnen die wichtigste Nachricht zu verkünden: Das kolumbianische Volk hat mir das Vertrauen geschenkt, sein nächster Präsident zu werden.“ Die Rede im Juni endete mit einem Segensspruch: „Es lebe Christus, der König.“ Sein künftiger Vizepräsident José Manuel Restrepo ist praktizierender Katholik, geht regelmäßig in den Gottesdienst und sagt von sich selbst: „Mich zeichnet nicht die Macht aus, sondern der Dienst.“ Laut Medienberichten soll er jahrelang ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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