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Plus Inhalt Klagen von Trans-Person

Diskriminierung als Geschäftsmodell

Eine Transperson hat offenbar jahrelang systematisch kleine Unternehmen verklagt. Der Grund: Weil die Stellenanzeige nicht den Diversitäts-Kriterien genügte, fühlte sie sich diskriminiert. Am Ende stand oft Schadensersatz. Nun beschäftigt der Fall die Justiz.
Menschenmenge und Transgender-Symbol auf dem gegenüberliegenden Ende einer Wippe
Foto: Gary Waters (imago stock&people) | Wer Stellenzeigen liest, der ist in der Regel bestrebt, einen neuen Job zu bekommen. Die Bürokratie erlaubt aber auch andere Verdienstmöglichkeiten: Wer belegen kann, dass er diskriminiert wird, kann Schadensersatz vom Unternehmen fordern.

Wer mit Handwerkern und anderen Selbstständigen ins Gespräch kommt, hört immer wieder eine Klage: Die Behörden schaffen unermüdlich neue Bürokratiepflichten, die zudem immer komplizierter, zeitraubender und damit teurer werden. Die Folge: Gerade kleine Unternehmen ohne eigene Rechtsabteilung laufen ständig Gefahr, im Wust der Vorschriften etwas zu übersehen und sich potenziell strafbar zu machen. Ein bizarrer Fall in Nordrhein-Westfalen sorgt derzeit für Furore: Eine 48-jährige, schwerbehinderte Transperson aus Dortmund überzog bereits hundertfach Firmen mit arbeitsgerichtlichen Klagen, weil sie bei deren Stellenangeboten kleine Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) festgestellt hat.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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