MENÜ
Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Apokalyptisches Denken

Die ungebrochene Attraktivität des revolutionären Messianismus

Wer wissen will, wie politische Gruppen apokalyptische Denkmuster missbrauchen, muss zu Friedrich Reck-Malleczewens Roman "Bockelson" greifen. Er liest sich wie ein Kommentar zu unserer Gegenwart.
El Greco, The Vision of Saint John (1608-1614)
| El Greco, The Vision of Saint John (1608-1614)

Apokalyptische Denkmuster üben auf Ideologen aller politischen Couleur eine verführerische Anziehungskraft aus. Denn sie verleihen ihnen Macht über die Psyche der Menschen. Wie das praktisch funktioniert, machen die Aktivisten der sogenannten "Letzten Generation" vor. Da klingt nicht nur der Name nach Weltuntergang, auch die inhaltliche Agenda ist durch eine Endzeitstimmung geprägt. Die Argumentation ist dabei so simpel wie in sich zwingend logisch: Der Klimawandel zerstört die Erde. Das kann nur verhindert werden, wenn das Rettungsprogramm der "Letzten Generation" sofort und ohne Kompromisse umgesetzt wird. Demokratische Abläufe, rechtsstaatliche Grundsätze gelten dann nichts mehr.

Hinweis: Dieser Archiv-Artikel ist nur für unsere Digital-Abonnenten verfügbar.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Komplett-Abo
22,45 €
monatlich
  • Print & Digital
  • Mit Vertrauensgarantie
  • Flexible Zahlweisen möglich
  • Unbegrenzt Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzt Zugriff auf ePaper-Ausgaben
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo