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Die Ukraine-Herausforderung der EU

Ist der Ukraine-Plan von Friedrich Merz das EU-Wartezimmer oder eine Brücke des Zugangs?
Bundeskanzler Friedrich Merz
Foto: IMAGO/Abdullah Bailey / Anthony Bailey - B2421 / Avalon (www.imago-images.de) | Prescht Bundeskanzler Friedrich Merz mit seinem Modell einer „assoziierten EU-Mitgliedschaft“ der Ukraine nach vorn, lässt er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zurück?

Seit 2025 suchen europäische Politiker nach Wegen, die offiziellen Beziehungen der EU zur Ukraine noch vor einer späteren Vollmitgliedschaft auf eine neue Ebene zu heben. Die jüngste Debatte geht von einem durchgesickerten Schreiben des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz an EU-Spitzenpolitiker aus, in dem er eine rasche „assoziierte Mitgliedschaft“ für die Ukraine vorschlägt. Dieser neuartige Übergangsstatus würde es ukrainischen Vertretern ermöglichen, in den EU-Institutionen mitzuwirken und an EU-Beratungen teilzunehmen, wenn auch ohne Stimmrecht. Der Vorschlag stieß zumindest anfangs auf skeptische Reaktionen aus der Ukraine.

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