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Die Selbstsäkularisierung muss aufhören

Das EuGH-Urteil zur Autonomie des kirchlichen Arbeitsrechts und die neue Kirchenstatistik sind Warnschüsse. Sie geben aber auch Grund zum Optimismus.
Zukunft der Kirche im Nebel
Foto: IMAGO / Jan Eifert | Zukunft der Kirche im Nebel? Immerhin: In einigen Bistümern wächst nicht nur die prozentuale, sondern auch die absolute Zahl der Kirchgänger an – ein realer Grund zum Optimismus.

Ein Aufschrei wegen Einmischung in innerkirchliche Belange muss ausbleiben, denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat folgerichtig geurteilt. Warum? Weil das Luxemburger Gericht die kirchliche Autonomie nur in dem Maße respektieren kann, wie die Kirche selbst es tut. Das am Dienstagvormittag verkündete Urteil stellt den Kirchenaustritt als Kündigungsgrund auch nicht grundsätzlich in Frage, sondern weist auf eine Inkohärenz im Handeln des kirchlichen Arbeitgebers hin, in diesem Fall die Caritas.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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