MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Unterdrückung Indigener

„Die russische Gesellschaft ist atomisiert“

In Russland leben die Angehörigen verschiedener indigener Völker. Zum Beispiel die Itelmenen im Kamtschatka. Der Menschenrechtler Dmitrij Bereshkow, der im Exil in Norwegen lebt, erläutert, wie sie in Wladimir Putins Reich unterdrückt werden.
Indigene Volksgruppe der Itelmenen
Foto: IMAGO/Zoonar.com/Jens Nieswandt (www.imago-images.de) | Eine indigene Volksgruppe, die in Russland lebt, sind die Itelmenen. Sie leben in der Provinz Kamtschatka.

Dmitrij Berezhkov stammt von der Halbinsel Kamtschatka im fernen Osten der Russischen Föderation. Der 47-Jährige ist Angehöriger des kleinen indigenen Volkes der Itelmenen, von denen nach der russischen Kolonisation Kamtschatkas am Ende des 17. Jahrhunderts heute nur noch etwa 2.500 Menschen überlebt haben. Vor der Ankunft der Russen und Kosaken lebten bis zu 25.000 Itelmenen. Mehrere ihrer Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, Frauen und Kinder versklavt und verschleppt. Auch eingeschleppte Krankheiten, gegen die sie nicht immun waren, dezimierten die indigenen Völker des Fernen Ostens. Kamtschatka ist auch die Heimat der Korjaken, Ewenen, Tschuktschen, Kamtschadalen und von Aleuten.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo