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Die Kinderhändler

In der Ukraine haben sich gleich Dutzende Leihmutterschaftsagenturen niedergelassen. Interne Papiere, die der Tagespost vorliegen, belegen: Leihmütter unterwerfen sich dort einem strengen Reglement.
Ukraine: Dutzende Leihmutterschaftsagenturen haben sich dort niedergelassen
Foto: Waltraud Grubitzsch (dpa-Zentralbild) | Anders als in den USA, wo Leihmütter umgerechnet rund 21.000 Euro für das Austragen eines Bestell-Kindes erhalten, speist der Anbieter Biotexcom Leihmütter mit 8.000 Euro beziehungsweise 10.000 Euro (bei Zwillingen) ab.

Die Ukraine zählt zu den ärmsten Ländern Europas. 2020 betrug das BIP pro Kopf dort rund 3.111 Euro. Zum Vergleich: In Deutschland lag das BIP pro Kopf vergangenes Jahr bei rund 34.488 Euro. Kein Wunder, dass sich hier gleich Dutzende Leihmutterschaftsagenturen niedergelassen haben. Der Platzhirsch hört auf den Namen "Biotexcom". Eine deutschsprachige Webseite offeriert Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Leihmutterschafts-Arrangements inklusive Eizellspende in drei Varianten: Das "All-Inclusive-Standard"-Paket für 39.900 Euro, das "All-inclusive Standard-Plus"-Paket für 49.900 Euro und das "All-inclusive VIP"-Paket für 64.900 Euro.

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