Es ist wohl der unmöglichste Job, den die katholische Kirche zu vergeben hat: Lateinischer Patriarch von Jerusalem. Nicht etwa, weil es auch einen orthodoxen und einen armenischen Patriarchen von Jerusalem gibt oder weil sich im Orient mehrere katholische Patriarchen für verschiedene mit Rom unierte Kirchengemeinschaften tummeln, und nicht einmal wegen der bewegten Geschichte des Lateinischen Patriarchats seit der Zeit der Kreuzritter. Unmöglich ist der Job wegen der komplexen Problemlage der davon berührten Länder mit ihren zahllosen politischen Verwerfungen.
„Die Hamas kontrolliert noch immer alles“
Patriarch Pierbattista Pizzaballa warnt davor, das Narrativ des Nahost-Konflikts den Radikalen zu überlassen.
