Der Attentäter von Berlin war kurz vor seiner Tat in die Vorstufe eines Präventionsprogramms gegen islamistischen Terrorismus eingebunden. Das wirft ein Schlaglicht auf zivilgesellschaftliche Deradikalisierungsmaßnahmen in Deutschland. Kritiker sehen den mörderischen Anschlag auf den Berliner CSD als Beleg für die grundsätzliche Unwirksamkeit solcher Programme. Befürworter verweisen auf falsche Erwartungen und auf Versäumnisse von Sicherheitsbehörden und Justiz.
Die Grenzen der Prävention
Gewaltbereite Islamisten lassen sich nicht umerziehen, schreibt der Politik- und Islamwissenschaftler Andreas Jacobs in einem Gastbeitrag.
