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Die AfD zögert und taktiert

Obwohl eindeutig Gewinnerin, schreckt die AfD davor zurück, in Magdeburg die Regierung zu stellen. Sie ängstigt sich vor einer Minderheitsregierung.
AfD - Auswirkungen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf die Bundespolitik.
Foto: IMAGO/Achille Abboud (www.imago-images.de) | Ist die AfD in Sachsen-Anhalt zum Regieren bereit? Noch ist nicht klar, ob sich Wahlsieger Ulrich Siegmund (links), hier mit dem Ko-Bundesparteivorsitzenden Tino Chrupalla, das Amt des Ministerpräsidenten wirklich zutraut.

Die AfD ist der eindeutige Gewinner der Wahl in Sachsen-Anhalt. Aber ist sie auch bereit, die Konsequenzen aus ihrem Sieg zu ziehen? Das hieße im Moment: Sie müsste bereit sein zu dem Experiment einer Minderheitsregierung. Dass Siegmund im Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt würde, weil nach dem dritten Wahlgang die einfache Mehrheit ausreicht, ist wahrscheinlich. Dann könnte er die Regierung bilden, aber es wäre eben eine Minderheitsregierung. Von Fall zu Fall müsste er sich Kooperationspartner suchen, die mit ihm stimmen. Nach Lage der Dinge würde hier wohl der Favorit das BSW sein. Das hält sich aber bisher mit Blick auf eine mögliche reguläre Koalition bedeckt.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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