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Der unbequeme Genosse

Torsten Albig plädiert für einen anderen Umgang mit der AfD – und rührt damit an einem sozialdemokratischen Dogma.
Thorsten Albig
Foto: Imago/penofoto | Der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig sorgt mit Forderungen nach einem anderen Umgang der SPD mit der AfD für Diskussionen.

Die Erfahrung, dass zugespitzte Aussagen in einem Interview eine ganz schön ordentliche Wucht entfalten können, hat Torsten Albig schon in seinem ersten Leben gemacht. Da war er noch Berufspolitiker. Ausgerechnet gegenüber dem Boulevard-Magazin „Bunte“ erläuterte der damalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident, warum seine Ehe gescheitert sei. Er habe zum Schluss mit seiner Frau einfach keine Gespräche auf Augenhöhe mehr führen können. Die habe zwar perfekt Haushalt und Familie gemanagt und sich um die Kinder gekümmert, aber man habe keine gemeinsamen Themen mehr gehabt. In dieser Logik folgerichtig tat sich Albig auch mit einer jüngeren Unternehmerin zusammen, mit der er jetzt verheiratet in Kiel lebt. Der ...

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