Der jüngste militärische Schlagabtausch zwischen der israelisch-amerikanischen Allianz und dem Iran beweist dreierlei: Erstens ist der Iran militärisch resilienter und selbstbewusster, als seine Gegner dachten. Das Sagen haben in Teheran nicht mehr die Mullahs, sondern die Revolutionsgarden, die sich stark genug fühlen, nicht nur das eigene Überleben zu organisieren, sondern auch die Hisbollah im Libanon zu verteidigen und so ihre „Achse des Widerstands“ zu reanimieren. Zerstörungen im eigenen Land nehmen sie in Kauf, vielleicht nützen sie ihnen sogar, denn solange das Land von außen attackiert wird, gelten Demonstranten als Vaterlandsverräter.
Der Irankrieg geht weiter
Wenn Netanjahu und die iranischen Revolutionsgarden es taktisch für vorteilhaft halten, den Krieg weiter zu führen, dann geht er auch weiter. Zum Schaden für die Weltmachtrolle der USA.
