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Der Iran als innenpolitische Nagelprobe

Die Eskalation im Nahen Osten gibt Aufschluss über die Frage: Treffen die Parteien den Ton, den die Menschen von ihnen erwarten, deren Stimme sie in diesem Superwahljahr haben wollen?
Bundeskanzler Friedrich Merz im Weißen Haus
Foto: IMAGO/Pool/ABACA (www.imago-images.de) | Klassisch politisch ist die Sichtweise, die der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Friedrich Merz ausgegeben hat: Die Umstände des Konfliktes – Völkerrecht – seien zwar problematisch, aber es stünde Deutschland nicht an, jetzt an seinen Partnern Kritik zu üben.

Es ist der Ruf der Freiheit, der aus dem Iran in den deutschen Politikbetrieb schallt. Das erklärt, warum bei allen nüchternen Erwägungen, um die sich die deutschen Parteien nun wenige Tage nach Beginn des Krieges bemühen, auch immer viele Emotionen mitschwingen. Die Gefühlsreaktionen, die die eigenen Stellungnahmen in der eigenen Anhängerschaft auslösen, sind sozusagen die Nagelprobe, ob man den Ton trifft, der von den Menschen erwartet wird, von denen man in diesem Superwahljahr eine Stimme haben will. Statt politischer Führung erleben wir hier vorsichtiges Herantasten. Freilich in unterschiedlichen Graden.

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