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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Der Ex-BND-Chef und sein Geschäft mit Staatsgeheimnissen

Die Affäre um August Hanning wirft Fragen nach den Geschäften ehemaliger Sicherheitsbeamter auf. Im Zentrum seines Netzwerks steht ein schillernder Hamburger Unternehmer und seine Familie.
August Hanning war von 1998 bis 2005 BND-Chef
Foto: MATTHIAS GRABEN via imago-images (www.imago-images.de) | Ein gefallener Beamter? August Hanning, mittlerweile 80, war von 1998 bis 2005 BND-Chef.

Eine Geheimdienstaffäre erschüttert Deutschland, wie es seit Willy Brandts DDR-Spion Günther Guillaume keine mehr gab. Damals, 1974, trat der charismatische SPD-Kanzler wie selbstverständlich zurück. Guillaume war Offizier im besonderen Einsatz (OibE) der Ost-Berliner Staatssicherheit, Hauptverwaltung Aufklärung. Es mag auch für eine gewisse Gewöhnung an Skandale und Verfehlungen stehen, dass die aktuellen Vorgänge um den früheren Chef des Bundesnachrichtendienstes August Hanning die Regierung nicht wanken lassen. Dabei durfte sein mutmaßlicher Hauptinformant Manfred D. bis zu seiner Pensionierung im Mai dieses Jahres sogar Bundeskanzler Friedrich Merz zuarbeiten. Rückblickende Beurteilungen ehemaliger Vorgesetzter, Weggefährten und ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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