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Archiv Inhalt Kommentar zur Streitkultur

Demokratie und Journalismus: Es braucht die streitende Gesellschaft

Streit kann Frieden stiften, wenn er an Regeln gebunden ist. Der Journalist ist dabei Nachrichtenlieferant und Schiedsrichter zugleich.
Kämpfende Blässhühner.
Foto: IMAGO/McPHOTO / Rolf Müller (www.imago-images.de) | Harmoniesüchtige mögen aufschrecken. Der ewige Streit soll etwas Gutes sein? Ja, er stiftet sogar Frieden.

Alles ist strittig. Und das ist gut so. Denn es ist unser Recht wie unsere Pflicht, miteinander darüber zu streiten, was unser Gemeinwesen ausmacht. Das, was die öffentlichen Dinge sind, was also die res publica konstituiert, das entscheidet sich in der öffentlichen Auseinandersetzung. Harmoniesüchtige mögen aufschrecken. Der ewige Streit soll etwas Gutes sein? Ja, er stiftet sogar Frieden. Entscheidend ist dabei, dass er an Regeln gebunden ist, an die alle Streitparteien sich halten. Die sind in unserem Rechtsstaat verbindlich. Wer so miteinander streiten kann, muss sich nicht totschlagen. Wofür es sich zu streiten lohnt Dann bietet so ein fortwährender Streit über den Sinn und die Aufgaben unseres Gemeinwesens gerade auch für Christen ...

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