Die Tennisstunde des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner während der Stromterror-Tage in Berlin war eine Geschmacklosigkeit, keine Frage. Vor allem aber war sie für die Parteien links der Mitte eine dankbar ergriffene Gelegenheit, vom eigentlichen Thema abzulenken: dass nämlich eine mutmaßlich linksökologisch orientierte Extremistengruppe mit einem Brandanschlag Gewalt ausgeübt und dabei in Kauf genommen hatte, Menschen zu schädigen.
Das Problem mit der klammheimlichen Sympathie
Die Reaktionen nach dem Anschlag auf das Stromnetz in Berlin haben wieder gezeigt: Gewalt von links wird verharmlost oder gar entschuldigt. Warum ist das so? Eine Spurensuche nach den Ursachen.
