Es komme „hoch wie das Ungeheuer von Loch Ness“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz im Juli 2025 auf seiner Sommerpressekonferenz in Berlin. Gemeint war die Forderung, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen. Und tatsächlich: Die Debatte geht nicht weg und flammt seit gut einem Jahr immer wieder auf, trotz der Ablehnung einer Feiertagsstreichung, sekundiert von einem Kanzler, der schon kurz nach seinem Amtsantritt im Mai klargemacht hatte, die Deutschen müssten „wieder mehr und vor allem effizienter“ arbeiten.
Bürokratieabbau wäre wichtiger
Soll ein christlicher Feiertag gestrichen werden? Gewerkschaften, eine Mehrheit der Bevölkerung und natürlich die Kirchen sind dagegen, manche Wirtschaftsverbände dafür. Was sagt der Bund Katholischer Unternehmer?
