Nun wächst zusammen, was nicht zusammengehört. US-Präsident Donald Trump und Venezuelas Interims-Machthaberin Delcy Rodríguez wollen kooperieren. Während Washington nach der spektakulären Festnahme von Nicolás Maduro erklärt, dessen Nachfolgerin werde alles tun, was die Trump-Administration verlangt, heißt es aus Caracas, es gebe keine andere ausländische Kraft, die Venezuela regiere. Die Konstellation einer Kooperation der beiden Regierungen klingt nicht nur inkompatibel. Sie ist es auch. Ein ideologischer Baustein des venezolanischen Linksextremismus war immer die politische Feindschaft und bisweilen der Hass auf die USA und den Kapitalismus.
Arrangement ehemaliger Todfeinde
Die „Kooperation“ zwischen den USA und Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez wirft viele Fragen auf. Auch über die Haltbarkeitsdauer.
