Fast ein Jahr ist es her, da erklärte Kanzler Merz in seiner markigen Art, dass jährliche Steigerungsraten von bis zu zehn Prozent bei der Eingliederungshilfe nicht länger akzeptabel seien. Seither wehrt sich die Lebenshilfe gegen die Sparpläne von Bund, Ländern und Kommunen: mit der bundesweiten Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ und einer Bundestags-Petition, die weit mehr als 100 000 Menschen unterzeichnet haben.
Angriff auf die Teilhabe
Steigende Kosten machen die Eingliederungshilfe zur Zielscheibe von Sparplänen. Warum die Lebenshilfe darin einen Angriff auf Teilhabe und Selbstbestimmung sieht.
