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Angriff auf die Brotkörbe Afrikas

Die Düngemittelkrise ist schon da: Der Krieg am Golf zeigt, wie eng Geopolitik und Ernährungssicherheit verbunden sind.
Symbolbild Hunger im Sudan
Foto: IMAGO/M OhamedKhidir (www.imago-images.de) | Die Blockade der Straße von Hormus wirkt sich auf die Versorgung Afrikas aus, denn nicht nur Öl, sondern auch Düngemittel werden gestoppt. Vielen Ländern Afrikas droht nun eine verschärfte Hungerkatastrophe.

Militärs sprechen beschwichtigend von Kollateralschäden. Für die von Hunger Bedrohten jedoch bahnt sich eine Katastrophe an, denn der Krieg am Persischen Golf trifft die Welt nicht nur über steigende Ölpreise. Es wächst eine Krise heran: die Gefahr eines globalen Düngemittel-Schocks. Besonders hart trifft er die Staaten, deren Landwirtschaft ohnehin unter klimatischen Veränderungen, Schulden und schwachen Lieferketten leidet. Das sind mehrheitlich die Länder Afrikas. Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt, nicht nur für Öl, sondern auch für Stickstoffdünger, Ammoniak und Harnstoff.

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