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Als die Stasi Dörfer entvölkerte

Vor sieben Jahrzehnten siedelte die DDR gewaltsam Menschen, die an der innerdeutschen Grenze lebten, aus ihrer Heimat um.
Gedenkstaette Stresow
Foto: IMAGO/Zoonar.com/Lothar Steiner (www.imago-images.de) | In der Gedenkstätte Stresow in Sachsen-Anhalt wird an die Opfer der „Operation Ungeziefer“ erinnert.

Die Lkw kamen im Morgengrauen mit gedrosseltem Motor. Von den Pritschen sprangen bewaffnete Volkspolizisten herunter, klingelten morgens um vier Uhr an 300 Haustüren und verlangten und erzwangen von den dort Lebenden, binnen dreier Stunden Haus und Hof, Land und Leben, Familien und Freunde für immer zu verlassen. Die Menschen durften schnell noch ein paar Habseligkeiten zusammensuchen, dann wurden sie auf die Lkw verladen und in hastig errichtete Notquartiere in der gesamten DDR gebracht.

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