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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Afrikanische Vetternwirtschaft

Das Versagen der Linken befeuert den rechtspopulistischen Fremdenhass in Südafrika. Bereits Zehntausende Einwanderer ohne gültige Papiere sind schon wieder ausgereist.
Gewaltsamen Ausschreitungen gegen Migranten in Johannesburg
Foto: IMAGO/Ihsaan Haffejee (www.imago-images.de) | Die gewaltsamen Ausschreitungen gegen Migranten aus mehreren anderen Ländern Afrikas, wie hier in Johannesburg, sind nur ein Symptom für das Regierungsversagen des ANC in Südafrika.

Schwangere, die auf ihren Bauch zeigen, um nicht verprügelt zu werden, Meuten, die mit Knüppeln und Schlagstöcken auf ihre Nachbarn losgehen, Vermummte, die mit der Nationalflagge wedeln: Es sind erschreckende Bilder, die seit Wochen von Südafrika aus in die Welt gehen. Die fremdenfeindlichen Bewegungen „March and March“ und „Operation Dudula“ blasen in vielen Städten des Landes zum Sturm auf Einwanderer aus Simbabwe, Mosambik, Malawi oder Kongo, und das ausgerechnet in dem Land, auf das die Welt lange mit Hoffnung blickte, die einstige „Regenbogennation“, der es gelungen war, Ausgrenzung und Rassismus zu besiegen.

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