Seit Donald Trump ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, wird die liberale Weltordnung nicht einfach nur erschüttert – sie wird erneut zur Zielscheibe eines Mannes, der internationales Recht für Ballast hält und globale Partnerschaften wie Leasingverträge behandelt. Und Russland? Längst hat sich Moskau vom Regelwerk verabschiedet, das seit dem Zweiten Weltkrieg zumindest den Anschein von Ordnung wahren sollte. Wladimir Putin, der sich auf dem Scherbenhaufen des Multilateralismus eingerichtet hat, zeigt, wie gefährlich es wird, wenn Staaten frei nach John Rawls nur noch im Modus Vivendi handeln – also Regeln akzeptieren, solange sie den eigenen Interessen nutzen.
Wie wir dem Irrsinn entkommen
Ohne heilige Regeln wird Weltpolitik zum darwinistischen Überlebenskampf. Diese Schritte braucht es jetzt auf dem Weg zu globaler Gerechtigkeit.
