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Wider den politischen Götzendienst

Zwei Enzykliken schrieb Papst Pius XI. gegen den Faschismus nördlich und südlich der Alpen. Sie kreisen um die Menschenwürde und die Grenzen staatlicher Macht.
Papst Pius XI.
Foto: IMAGO/X X X (www.imago-images.de) | Hatte den Schäfchen einiges zu sagen: Papst Pius XI. bei einer Radioansprache 1931.

Die Welt war aus den Fugen. So und nicht anders muss die politische Lage Europas in den 1930er-Jahren zusammengefasst werden, die ganz im Zeichen des Aufstiegs totalitärer Regime stand. Mutter Kirche pflegt, auf solche Zeichen der Zeit mit mahnenden Enzykliken zu antworten. Bis hin zu Papst Franziskus geschah dies im Normalfall auf Latein, da die Päpste sich an die Katholiken der ganzen Welt wandten. Nur zwei bedeutende Ausnahmen gibt es von dieser Regel, und beide sind Pius XI. zuzuschreiben, der konkret jene Länder adressierte, in denen die Lage am schlimmsten war: Deutschland und Italien. Die Meinung der Kirche zum italienischen Faschismus klärte er schon 1931 mit der Enzyklika „Non abbiamo bisogno“ – „Wir ...

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