Was macht man, wenn einem die Geschäftspartner auf die Nerven gehen? Richtig: Man sucht sich andere. Noch mehr gilt das für internationale Handelsbeziehungen: Wenn die Partnerländer meinen, anstatt Freihandel lieber das nationale Eigeninteresse durch Strafzölle durchsetzen zu müssen, dann exportiert man eben woandershin; wenn die USA „America First“ rufen, dann darf Europa daran erinnern, dass der amerikanische Kontinent auch noch einen Süden hat.
Weltpolitik ist kein grüner Kindergarten
Nun kommt das Mercosur-Abkommen doch gleich in die Anwendung. Gut so – denn Demokratie und Parlamentarismus sind nicht zwangsläufig dasselbe.
