Kaum jemand hatte am 8. Mai dieses Jahres damit gerechnet, dass sich das Konklave der 133 Kardinäle in weniger als 30 Stunden auf einen Nachfolger für Papst Franziskus einigen würde. Doch der Amtsvorgänger, der am Ostermontag verstorben war, hatte in den vergangenen Jahren gezielt die Weichen gestellt, damit die weitere Entwicklung der katholischen Kirche möglichst in seinem Sinne verläuft: Mehr als zwei Drittel der wahlberechtigten Kardinäle waren von Papst Franziskus ernannt worden. Zudem hatte er 2023 Robert Prevost, der nun zu Papst Leo XIV. gewählt worden ist, nicht nur zum Kardinal ernannt, sondern auch zum Chef der Behörde, die weltweit für Bischofsernennungen zuständig ist.
Über die perfekte Übergabe
Nicht einmal 30 Stunden hat es gedauert, bis ein neuer Papst gewählt wurde. In der Wirtschaft ist auch oft vorausschauendes Vorgehen gewünscht.
