Die demografische Krise ist seit Jahren absehbar. Auch ihre dramatischen Folgen für die Sozialsysteme sind weithin bekannt. Bislang blieben weitreichende Reformen im Renten- und Sozialsystem allerdings aus. Der große Wurf ist nicht erkennbar und mit Blick auf die parteipolitischen Klientelinteressen auch schwierig durchzusetzen. Es bräuchte wohl einen so mutigen Schritt, der sogar über die Agenda 2010 von Gerhard Schröder hinausgeht, um eine adäquate und zukunftsfähige Renten- und Sozialpolitik einzuläuten.
So wäre der langfristig denkende Sparer der Dumme
Der in der Rentenkommission diskutierte Vorschlag, auch auf Kapitalerträge Rentenbeiträge zu erheben, geht fehl. Die Politik sollte private Vorsorge würdigen.
