MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Sozialstaat

Gegen Kettensägenrhetorik und Schnappatmung

Reformen scheinen unausweichlich. Aber werden die richtigen Prioritäten gesetzt? Ein Interview mit dem ehemaligen Caritas-Generalsekretär Georg Cremer.
Georg Cremer 2018
Foto: Elmar Kremser/SVEN SIMON (imago stock&people) | Georg Cremer, Ökonom und ehemaliger Caritas-Generalsekretär, schreibt seit Jahren über den Sozialstaat. Zuletzt erschien von ihm im Herder-Verlag „Alles schrecklich ungerecht? Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat“.

Herr Cremer, der Titel Ihres Buches wirft zugleich die Frage auf, der Sie darin auf den Grund gehen wollen. Zu welchem Fazit kommen Sie? Ist in Deutschland alles schrecklich ungerecht? Ich habe diesen Titel gewählt, um der These zu widersprechen, es sei alles schrecklich ungerecht. Wir haben in Deutschland einen gut ausgebauten Sozialstaat. Es ist auch falsch, sich in eine Vergangenheit zurückzusehnen, die es nie gab. Der Sozialstaat heute schützt die Menschen in vielem durchaus besser als etwa in der alten Bundesrepublik. Wir haben zusätzliche Leistungen, etwa die gesetzliche Pflegeversicherung oder das Elterngeld. Den Eindruck scheinen in Deutschland nur wenige zu teilen. Woran krankt die Debatte über unseren Sozialstaat? Es ist eine ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo