Der Kalte Krieg steht an seinem Höhepunkt: Während die „Erste Welt“ mit kapitalistisch-kaufmännischem Eifer den Wohlstand zu mehren sucht, trachtet die „Zweite Welt“ nach dem sozialistisch-sowjetischen Schlaraffenland. Die „Dritte Welt“ droht im postkolonialistischen Chaos zu versinken und gerät in die Aufmerksamkeit Pauls VI., von dessen Enzyklika „Populorum progressio“ (1967) wir nicht nur die Sinnlosigkeit dieser geopolitischen Einteilung lernen können. Es geht um die ganzheitliche Entwicklung der Menschheitsfamilie, deren Nationen sich zur Abfassungszeit der Enzyklika an Wendepunkten unterschiedlicher Art befanden.
Für den Fortschritt der ganzen Menschheit
Wie geht katholischer Freihandel? Und ist Migration immer gut? Paul VI. lenkt den Blick mit der Enzyklika „Populorum progressio“ auf die ganzheitliche Entwicklung der Völker.
