Ehrbarer Kaufmann gesucht

KKV zeichnet auch 2019 Vorbilder aus

Essen (DT) Der KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, will auch im kommenden Jahr vorbildliches Verhalten auszeichnen. „Ehrbarer Kaufmann“ – so heißt der Ehrenpreis, der dann bereits zum sechsten Mal vergeben wird. Honoriert werden sollten so Mut, faire Führung, Familienfreundlichkeit und bürgerschaftliches Engagement, heißt es in den Ausschreibungsunterlagen.

„Wir alle wissen, dass letztlich Maßlosigkeit, fehlende Verantwortung und Werteverlust zur Finanz- und Wirtschaftskrise vor einigen Jahren beigetragen haben. Denn nicht alles, was legal ist, muss auch ethisch einwandfrei sei. Deshalb sind wir überzeugt: Eine anständige Art der Führung ist auf Dauer auch das Einträglichste“, erläutert der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders die Motivation des Verbandes, den Preis auszuloben. Dem ehrbaren Kaufmann sei bewusst, dass Eigentum verpflichte. „Er übernimmt Verantwortung – persönlich und langfristig – für sein Unternehmen, aber auch für sein Umfeld“, erläutert KKV-Geschäftsführer, Joachim Hüpkes. In der Vergangenheit wurde der Preis an die Unternehmer Martina Feierling-Rombach, Claus Hipp, Wolfgang Böllhoff, Reinhard Büchl und Christine Bruchmann verliehen. Dieses Mal wird der Preis im Rahmen des 90. Verbandstages des KKV am 1. Juni in Kaarst vergeben werden.

Wer Vorschläge für Preisträger machen will, kann sich direkt an die KKV-Bundesgeschäftsstelle, Bismarckstr. 61, 45128 Essen, wenden. Weitere Informationen auch im Internet unter: www.kkv-bund.de.

Themen & Autoren
Claus Hipp

Weitere Artikel

28 Prozent der Deutschen haben Angst vor dem kommenden Jahr, wie eine aktuelle Umfrage herausfindet. Von den Katholiken sind es genau 30 Prozent.
30.12.2021, 10 Uhr
Meldung

Kirche

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke äußert sich zum „Ad-limina-Besuch“ der deutschen Bischöfe, zur Gefahr eines Schismas und zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht.
26.11.2022, 14 Uhr
Dorothea Schmidt
Der Vatikan hat die Kritik der Kardinäle Ladaria und Ouellet am Synodalen Weg veröffentlicht. Diese Transparenz schafft Orientierung, wo bisher nur ungläubiges Staunen über die Bischöfe war.
25.11.2022, 11 Uhr
Guido Horst
Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt in zwei Fällen gegen den Kölner Kardinal wegen des Verdachts der falschen eidesstattlichen Versicherung. Ökumenisches Gebet abgesagt. 
25.11.2022, 11 Uhr
Meldung
Im Wortlaut die Stellungnahme von Kardinal Marc Ouellet zum Synodalen Weg beim interdikasteriellen Treffen mit den deutschen Bischöfen.
24.11.2022, 17 Uhr
Kardinal Marc Ouellet