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„Drei Firmenpleiten pro Stunde“

Ein Gespräch mit dem Duisburger Insolvenzverwalter Mark Steh über alte und neue Krisen, den bedrängten Mittelstand und die Frage, ob Insolvenz auch eine zweite Chance sein kann.
Bauruine
Foto: MartinxMöller (www.imago-images.de) | Dahinter steckt meist eine Insolvenz: Bauruine in Mülheim an der Ruhr.

Herr Steh, die Schlagzeile „Drei Pleiten pro Stunde“ klingt nach ökonomischem Weltuntergang. Geht Deutschland bankrott oder ist das zugespitzt formuliert? Die Formulierung ist zugespitzt, aber sie beschreibt einen realen Befund. Nach den aktuellen Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform mussten im Jahr 2025 insgesamt rund 23 900 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das ist der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren. Wenn man die 11 900 Unternehmensinsolvenzen des ersten Halbjahres 2025 auf die Stunden eines Jahres herunterbricht, landet man rechnerisch dann bei etwa drei Firmenpleiten pro Stunde. Zugleich ist wichtig: Das heißt nicht, dass „Deutschland als Ganzes“ bankrott geht. Aber wir erleben einen sehr ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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