Der Unternehmer aus Süddeutschland hat mit dem heimischen Standort abgeschlossen. „Es macht mir keinen Spaß mehr, es gibt nur behördliche Auflagen von allen Seiten. Ich gehe ins Risiko und alle denken nur daran, vom Kuchen etwas zu bekommen. Das ist ein krasses Missverhältnis.“ Er plant größere Bauprojekte in der Elfenbeinküste und erwägt einen Umzug nach Malta. Von dort möchte er ein neues Unternehmen gründen und seine Geschäfte in Afrika steuern. „In Malta freuen die sich, wenn ich komme“, sagt er. Sein Ärger gilt auch dem Umgang deutscher Institutionen mit Geschäften außerhalb der vertrauten Märkte. „Wenn ich deutsche Banken bezüglich Afrika anspreche, gehen nur rote Lampen an.
Die Steuer auf den Abschied
Unternehmer gehen ins Ausland, wenn sie ihren wirtschaftlichen Spielraum in Deutschland eingeschränkt sehen. Der Staat wehrt sich mit der Wegzugsbesteuerung.
